BSZ Alo­is Senefelder

MEDIEN
GESTALTER/in

Medi­en­ge­stal­te­rin­nen und Medi­en­ge­stal­ter Digi­tal und Print ent­wer­fen unter ande­rem Web­auf­trit­te, Anzei­gen, Bro­schü­ren, Fly­er sowie Pla­ka­te und müs­sen dafür die unter­schied­lichs­ten Com­pu­ter­pro­gram­me beherr­schen, vor allem Foto­be­ar­bei­tungs- und Grafikprogramme.

Über­blick

BETRIEBLICHE AUSBILDUNG

  • Auf­ga­ben­ge­biet Betrieb
  • Fach­rich­tung und Schwerpunkt
  • Betrieb­li­cher Ausbildungsplan
  • Prü­fungs­ter­mi­ne- und ablauf

SCHULISCHE AUSBILDUNG

  • Auf­ga­ben­ge­biet Schule
  • Aus­bil­dungs­form und ‑dau­er
  • Schu­li­scher Ausbildungsplan
  • Aus­stat­tung
  • Gemein­sam zusammenarbeiten

SCHÜLERARBEITEN

Bil­der sagen mehr als 1000 Worte

  • 1. Aus­bil­dungs­jahr
  • 2. Aus­bil­dungs­jahr
  • 3. Aus­bil­dungs­jahr

BETRIEBLICHE AUSBILDUNG

AUFGABENGEBIET BETRIEB

Das Auf­ga­ben­ge­biet von Medi­en­ge­stal­te­rin­nen und Medi­en­ge­stal­ter für Digi­tal- und Print­me­di­en kann sehr viel­fäl­tig sein und vie­le ver­schie­de­ne Berei­che umfas­sen. Man­che Betrie­be beschäf­ti­gen sich über­wie­gend damit Web­sei­ten zu pfle­gen, zu gestal­ten oder umzu­set­zen, ande­re haben ihre Auf­trags­la­ge mehr im Print­be­reich und gestal­ten Anzei­gen, Bro­schü­ren, Fly­er und Plakate.

Das Tätig­keits­feld der aus­bil­den­den Betrie­be gibt vor, wel­chen Schwer­punkt — Digi­tal oder Print — die Aus­bil­dung bekommt. Die rich­ti­ge Zuwei­sung des Schwer­punk­tes ist von gro­ßer Bedeu­tung, da es in der Abschluss­prü­fung ent­spre­chend dar­auf zuge­schnit­te­ne Auf­ga­ben zu lösen gibt.

Zusätz­li­che zu die­ser Schwer­punkt­ein­ord­nung müs­sen die Aus­zu­bil­den­den sich für eine der drei fol­gen­den Fach­rich­tun­gen ent­schei­den: „Bera­tung und Pla­nung“, „Kon­zep­ti­on und Visua­li­sie­rung“ und „Gestal­tung und Tech­nik“. Auch bei die­ser Ent­schei­dung ist maß­ge­bend, was für prak­ti­sche Auf­ga­ben der Aus­zu­bil­den­de im Betrieb über­wie­gend ver­mit­telt bekommt.

FACHRICHTUNG UND SCHWERPUNKT

Fach­rich­tung Gestal­tung und Tech­nik
Betrieb­li­che Tätig­kei­ten sind das Ent­wer­fen und Umset­zen von Web­sei­ten, Zeit­schrif­ten, Kata­lo­ge, Bro­schü­ren, etc., die Daten­pfle­ge und das Pla­nen von Produktionsabläufen.

Fach­rich­tung Kon­zep­ti­on und Visua­li­sie­rung
Auf­ga­ben­be­reich ist es Kon­zep­tio­nen für Medi­en­pro­duk­te wie Zeit­schrif­ten, Wer­be­bro­schü­ren oder Inter­net­sei­ten zu ent­wi­ckelt. Anhand eines Kun­den­brie­fings wer­den Text‑, Grafik‑, Audio- und Video­da­ten für die medi­en­ge­rech­te Wei­ter­ver­ar­bei­tung entwickelt.

Schwer­punkt
Für die Fach­rich­tun­gen Gestal­tung und Tech­nik sowie Kon­zep­ti­on und Visua­li­sie­rung sind die Schwer­punk­te DIGITAL oder PRINT vor­ge­se­hen, die die betrieb­li­che Aus­rich­tung in der Pro­duk­ti­on wider­spie­geln und auch in den Prü­fun­gen abge­bil­det wer­den. Die Begrif­fe DIGITAL oder PRINT bezie­hen sich hier auf die End­pro­duk­te, die in der Fir­ma über­wie­gend bear­bei­tet bzw. her­ge­stellt wer­den. DIGITAL bezieht sich also auf Pro­duk­te wie Web­sites, Web­shops, Ani­ma­tio­nen etc; PRINT auf Pro­duk­te wie Fly­er, Bro­schü­ren, Kata­lo­ge, Zei­tun­gen etc.

Fach­rich­tung Bera­tung und Pla­nung
Hier ist der kauf­män­nisch ori­en­tier­te Bereich im Mit­tel­punkt. Die Betreu­ung und Bera­tung von Kun­den gehört genau­so zu dem Auf­ga­ben­feld, wie die Erstel­lung von Ange­bo­ten für Medi­en­pro­duk­te. Die Aus­bil­dung wird nach dem 1. Grund­bil­dungs­jahr im Block­un­ter­richt an der Berufs­schu­le in Nürn­berg weitergeführt.

BETRIEBLICHER AUSBILDUNGSPLAN

Die sach­li­che und zeit­li­che Glie­de­rung der betrieb­li­chen Berufs­aus­bil­dung ist im Aus­bil­dungs­rah­men­plan fest­ge­legt. Er rich­tet sich nach der gewähl­ten Fach­rich­tung und dem Schwer­punkt Digi­tal oder Print. Je nach Betrieb ist hier die Mög­lich­keit gege­ben, die Aus­bil­dung durch vie­le ange­bo­te­ne Wahl­mo­du­le auf das betrieb­li­che Pro­fil abzu­stim­men. Infor­ma­tio­nen hier­zu fin­den Sie auf der Sei­te der ZFA Medi­en und der IHK München.

Grund­la­ge der betrieb­li­chen Aus­bil­dung ist die Ver­mitt­lung des Umgangs mit unter­schied­lichs­ten Com­pu­ter­pro­gram­men, die in die­sem Berufs­be­reich Anwen­dung fin­den. Dies ist eine vor­ran­gi­ge Auf­ga­be des Betriebs, auf die auch die schu­li­sche Aus­bil­dung im Unter­richt ange­wie­sen ist und zurückgreift.

PRÜFUNGSTERMINE UND ‑ABLAUF

Für die Erstel­lung der bun­des­wei­ten Zwi­schen- und Abschluss­prü­fun­gen ist der Zen­tra­le Fach­aus­schuss (ZFA Medi­en) in Kas­sel ver­ant­wort­lich. Die Durch­füh­rung und Aus­wer­tung der Prü­fun­gen ist Auf­ga­be der IHK. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie auf fol­gen­den Internetseiten:

    SCHULISCHE AUSBILDUNG

    AUFGABENGEBIET SCHULE

    Auf­ga­be der Berufs­schu­le ist es, das theo­re­ti­sche Fach­wis­sen beglei­tend zur prak­ti­schen Aus­bil­dung zu vermitteln.

    Dies wird am BSZ Alo­is Sene­fel­der im hand­lungs­ori­en­tier­ten Unter­richts­kon­zept umge­setzt und in der Abtei­lung Medi­en­ge­stal­tung in Form von Pro­jekt­un­ter­richt durch­ge­führt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ler­nen in der Bear­bei­tung von beruf­lich aus­ge­rich­te­ten Pro­jekt­auf­ga­ben die theo­re­ti­schen Inhal­te des Aus­bil­dungs­be­ru­fes ken­nen und wen­den sie bei der Erar­bei­tung von Hand­lungs­pro­duk­ten ver­tie­fend an.

    Dabei wer­den auch vie­le außer­fach­li­che Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen, Soft Skills, ver­mit­telt, die über das rein fach­li­che Wis­sen hin­aus­ge­hen. So wird zum Bei­spiel Team­ar­beit, Kri­tik­fä­hig­keit, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen sowie selbst­stän­di­ges und struk­tu­rier­tes Arbei­ten im Unter­richt geför­dert und gefordert.

    AUSBILDUNGSFORM UND ‑DAUER

    Die dua­le Aus­bil­dung ist in der Regel auf drei Aus­bil­dungs­jah­re ange­legt und wird am BSZ Alo­is Sene­fel­der im Tages­un­ter­richt schu­lisch beglei­tet. Das bedeu­tet, die Aus­zu­bil­den­den kom­men im ers­ten Aus­bil­dungs­jahr an zwei Tagen, im zwei­ten und drit­ten Aus­bil­dungs­jahr an einem Tag in der Woche in die Berufsschule.

    SCHULISCHER AUSBILDUNGSPLAN

    Der Rah­men­lehr­plan bil­det das Gegen­stück zum betrieb­li­chen Aus­bil­dungs­plan und ist lern­feld­ori­en­tiert auf­ge­baut. Er gibt die Anfor­de­run­gen für die schu­li­sche Aus­bil­dung vor und damit für die theo­re­ti­sche Zwi­schen- und Abschlussprüfung.

    Im fach­li­chen Pro­jekt­un­ter­richt wer­den Leis­tun­gen für die im Zeug­nis aus­ge­wie­se­nen Zeug­nis­fä­cher Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on, Infor­ma­ti­ons­tech­nik, Medi­en­pro­duk­ti­on und Gestal­tung ver­mit­telt und geprüft.

    Auch die vor­her erwor­be­ne all­ge­mei­ne Bil­dung wird im all­ge­mein­bil­den­den Unter­richt ver­tieft und auf die betrieb­li­chen Belan­ge hin unter­rich­tet. Die Fach­be­rei­che Deutsch, Eng­lisch und Sozi­al­kun­de sind zudem Bestand­teil der Zwi­schen- und Abschluss­prü­fung. Aus die­sem Grund ist es im Bereich Medi­en­ge­stal­tung nicht mög­lich sich vom all­ge­mein­bil­den­den Unter­richt befrei­en zu lassen.

    AUSSTATTUNG

    Die Aus­stat­tung der Abtei­lung Medi­en­ge­stal­tung ist für die hand­lungs­ori­en­tier­te Pro­jekt­ar­beit sehr gut gerüs­tet. So ste­hen den Klas­sen im Pro­jekt­un­ter­richt neben dem Unter­richts­raum zwei gut aus­ge­stat­te­te Mac-Räu­me zur Ver­fü­gung, in denen sie Hand­lungs­pro­duk­te in Team- und auch Ein­zel­ar­beit umsetzen.

    GEMEINSAM ZUSAMMENARBEITEN

    Gute Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Aus­zu­bil­den­den, Ihren Aus­bil­dungs­be­trie­ben, der IHK, HWK und der ZFA Medi­en ist uns sehr wich­tig, um unse­ren Schü­lern eine gute und umfas­sen­den Aus­bil­dungs­be­glei­tung zu ermög­li­chen. Ger­ne kön­nen Sie das jähr­lich statt­fin­den­de Aus­bil­der­tref­fen der Abtei­lung Medi­en­ge­stal­tung besu­chen und das Leh­rer­team per­sön­lich kennenlernen.

     

    Schü­ler­ar­bei­ten

    Bil­der sagen mehr als 1000 Worte, 

    1. Aus­bil­dungs­jahr, 2. Aus­bil­dungs­jahr, 3. Ausbildungsjahr