Schulgeschichte

  • Geschichte der Pranckhschule
    bzw. Senefelderschule

    • Man schrieb das Jahr 1905, als der ehrwürdige Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner, der maßgeblich an der Prägung des Berufschulwesens in München beteiligt war, die Gewerbeschule an der Pranckhstraße errichten ließ, die den Unterrichtsbetrieb am 23. April 1905 aufnehmen konnte.

      Nach und nach wurde das Schulgebäude erschlossen und am 30. April 1906 die »Berufschule für Buchdrucker« eröffnet. Diesem Ereignis zogen die »Berufsschulen für Lithographen und Steindrucker, Photographen und Chemigraphen und zu guter letzt die Buchbinder nach.

      In diesem grandiosen Eröffnungsjahr tummelten sich 1907 kleine, wissbegierige Schüler, aufgeteilt in 74 Klassen, die durch diese innovative Einrichtung von fachgebundenen Berufschulen von der Plage, dem Unterricht sogar am Sonntag glücklich beizuwohnen, erlöst wurden. Im Jahr 1927 wurde die »Meisterschule der Buchdrucker« eröffnet und 1956 zur »Akademie für das Graphische Gewerbe« erhoben.

  • Neuer Schulname

    • Die Bezeichnung »Berufsbildungszentrum für Druck, Grafik und Fotografie« führt die Schule seit dem 1. August 1973. Doch schon 1999 wurde daraus das »Berufliche Schulzentrum Alois Senefelder«.

      Der Begriff »Berufliches Schulzentrum« soll darüber Aufschluss geben, dass in dieser Organisationsform nicht nur gewöhnliche Berufsschulen enthalten sind, sondern darüber hinaus die Möglichkeit zur beruflichen Weiterbildung durch Berufsfachschulen, Fachakademien usw. gegeben ist, was voraussetzte, dass vor allem die alten Lernihalte den neuen schulpolitischen sowie wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden mussten.
       
  • 100 Jahre Pranckhschule

    • Anlässlich der 100-Jahr-Feier 2005 wurde die Umbenennung der »Städtische Berufsschule für Satz-, Repro- und Drucktechnik« in »Städtische Berufsschule für Druck und Mediengestaltung« beantragt und bewilligt.

      58-seitige Broschüre 100 Jahre Berufliches Schulzentrum Alois Senefelder, München« als PDF-Datei (2 MB)
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